Fortbildung an Wärmebildkamera für Wasserretter

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Ziel der Fortbildung war es die Wasserwacht über die neuesten Möglichkeiten und Gerätschaften in der Wasserrettung zu informieren.
Neben Standardequipment und Methoden wie der Herz-Lungen-Massage wurde die Rettung vom Hubschrauber und neueste Suchmöglichkeiten gezeigt.
Das wohl spannendste Thema: In Zusammenarbeit mit dem DRK wurde die Suche von Vermissten mit Hilfe einer Wärmebildkamera vorgeführt.
Auch die Jugend hatte die Möglichkeit das Gerät selbst in die Hand zu nehmen und damit Taucher der Wasserwacht zu orten, die sich knapp unter der Wasseroberfläche befanden.
Mit viel Spaß und Freude wurde schnell klar, dass sich eine Wärmebildkamera perfekt zur Vermisstensuche im Bereich Gewässer eignet.

Warum für diesen Zweck eine Wärmebildkamera so gut funktioniert

Eine Wärmebildkamera nimmt im Gegensatz zu normalen Digitalen Bildsensoren nicht das sichtbare Lichtspektrum auf, sondern das unsichtbare Infrarotspektrum.
Diese Informationen werden danach in ein Digitales Bild umgerechnet.
Das praktische: Jedes Objekt gibt eine Infrarotstrahlung ab und wärme Gegenstände oder Lebewesen geben davon mehr ab als kältere Objekte.
Dadurch ist es möglich z.B. auch bei völliger Dunkelheit Wärmequellen zu detektieren.
Dies funktioniert bei Nacht überraschenderweise sogar besser als mit einer Nachtsichtkamera.

Warum gehört eine Wärmebildkamera nicht zur Standardaustattung der Wasserwacht?

Das liegt vorallem am Preis. Gute Geräte kosten teilweise bis zu 20.000 Euro und sind damit für kleinere Vereine nicht leistbar.
Allerdings gibt es auch günstige Geräte die durchaus trotzdem Ihren Zweck erfüllen.

Empfehlung für Vereine: Eine günstige Wärmebildkamera kaufen

Es gibt mehrere Geräte des Premiumherstellers FLIR im Bereich von 1000-2000 Euro. Welche Geräte hier gut sind kann man auf dem Blog von armageddonstuff.com erfahren